Zur Kalligraffiti (work in progress)
Eine Verschmelzung der Begriffe Kalligraphie und
Graffiti ist bisher in Deutschland mit dieser Domain
einmalig und als Begriff für eine Gestaltungsgattung noch ungewöhnlich.
Eine Wortschöpfung aus zwei Dinos, die mehr
als 2000 Jahre Schriftgeschichte mit sich tragen.
In Ost-Asien und den Niederlanden findet man diesen
Begriff schon etwas länger in Anwendung.
KUB sieht für sich unter dieser Wortschöpfung eine
spannende und stimulierende Weiterentwicklung in einer
eigenständigen, zeitgenössischen Form der Schrift- und
Zeichengestaltung. Allerdings seltener spontanes, öffent-
liches "action spraying", meist dann als Gestaltungs-
auftrag eben
auch im öffentlichen Raum.
Das betrifft nahezu alle Medien, zwei- und drei- dimensional, siehe aber auch *1).
Der von Kalligraphen noch wenig entdeckte öffentliche
Raum ist ein Medium, um seine Botschaften (unter
Graffiti: als TAG = Schlagwort, Marke) extensiv zu
visualisieren, zu verbreiten. Mit jeder Menge Menschen,
unterschiedlichster Couleur, die man sonst nie kennen lernt,
Kommunikation zu betreiben oder anonym anzusprechen.
Und es macht KUB mächtig Spaß, seine eigens
kreierten
Belle Lettre aus dem Schoß der glatten und schlanken
Beleibung der Typographie, in Zeilen wohlgeordnet und gefügig
gemacht, zu entreisen und ihnen, wie auch den weicheren,
stilvollen und ausdruckstarken
handletters, vitales,
sprühendes Leben einzuhauchen.
Eine Symbiose aus Zeichen, Formen, Farben, Phantasie!
Mit Unterstützung der über viele Jahre professionell angewandten
Kalligraphie (und Photografie u. a. von Graffitis), aus der KUB
kommt, werden die
Belle Lettre mal mal strenger, mal anmutig,
mal frech aufgeplustert, humorvoll, wild, fliegenden Fischen
gleich im Raum schwirrend, von alabasterfarben bis giftgrün,
aus dem Vollen, Prallen Worte schöpfen: Wortschöpfung!
Anwendungsgebiete von KUB:
- Auf Papier, Leinwänden, Holztafeln (als Bildobjekt etc.)
- Kunst-Buchobjekte
- auf Metall, Holz, Kunststoff
- Interieur (direkt auf Wände, etc.), Exterieur
- auf Textilien zur Weiterverwendung im Textildesign
- Marketing
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"Geschichte, Erläuterung".
Ich suche nun noch eine Wand, Mauer oder einfach ein Übungsfeld für meine Entwürfe out door (mit genauer Eigentümer-Identifikation). Tipps?
*1) Mit öffentlichem Raum ist hier auch ausdrücklich gesagt
dass KUB nicht dazu aufrufen möchte, Wände, Plätze,
Straßen, Tür und Tor zu bemalen oder zu besprühen, wenn
es nicht vom Besitzer oder der zuständigen Behörde
genehmigt worden ist! (Obwohl das 'Ungefragte' ja auch zur
'Definition Graffiti' gehört). KUB wird auch weder auf
verbotenen Territorien arbeiten (Sachbeschädigung),
noch Aufträge annehmen, die gegen Ethik und Recht und
Ordnung verstoßen. Dies sei damit klargestellt, auch wenn
der Begriff Graffiti weiterhin den prickelnden Ruch des
Verbotenen hat und damit erst den echten Adrenalin-Joint gäbe
(anstatt mal über die künstlerisch genialen Teile daraus
nachzudenken).
(Ist doch ganz gut, dass Graffiti die etwas bodenständigere
und auch sensible Kalligraphie hier zum Partner hat).